HEKK

Ziel der Historischen Europäischen Kampfkünste (HEKK) ist die Erforschung und Rekonstruktion historischer Kampfkünste, in unserem Fall mit zeitlichem Fokus auf die Frühe Neuzeit. Zu diesem Zweck werden in gemeinsamer Arbeit historische Quellen ausgewertet. Dabei handelt es sich im allgemeinen um sog. Fechtmanuskripte. Es werden dabei nicht nur die Techniken rekonstruiert, sondern auch die Prinzipien der Bewegung erlernt.

Um das zu gewährleisten, aber auch um Lücken in den Manuskripten zu schließen wird dabei gerade in der Bewegungs- und Körperschule auch auf andere Ansätze zurückgegriffen. Die Kampfkünste betreffend hat sich dabei besonders das sog. Systema, eine russische Kampfkunst bewährt, die zumindest im Teil den Bewegungsabläufen und Prinzipien recht nahe kommt, eine ausgesprochen gute Grundlage für das Studium historischer Kampfkünste darstellt und nebenbei eine hohen praktischen Selbstverteidigungswert aufweist, was sich u.a. auch daraus ergibt, dass Systema nicht zu einem Wettkampfsystem verändert wurde, diese also gerade nicht im Vordergrund stehen.

Gemäß unserem Ansatz ist jedoch auch das Studium und Training nicht nur Selbstzweck zum Erlernen der Kampfkunst, sondern soll uns auch Mittel zur weitergehenden Erforschung von historischen Lebenswelten bzw. deren soziokulturellen Prozessen dienen. Als Beispiele seien hier die Körpererfahrung, seine Wahrnehmung und kontemporäre Körperbilder genannt.

 

Trainingskampf (Sparring) mit Schwert und Buckler
Training mit Dussack
Training mit Dussack
Training mit Dussack
Training mit Dussack
Training mit Rapier
Waffenloses Training
Training mit Rapier
Waffenloses Training
Training mit Dolch/Messer
Sparring mit Säbeln